Schwerpunkte der Klinik


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Ein Schwerpunkt unserer Klinik ist die konservative und operative Behandlung entzündlicher oder benigner Tumorerkrankungen, hierbei hat die minimal invasive Chirurgie mit Laparoskopie und Hysteroskopie (Bauchspiegelung und Gebärmutterspiegelung), insbesondere bei der Behandlung von Myomen oder Eierstockszysten, den offenen Zugangsweg über die Laparotomie (Bauchschnitt) weitgehend ersetzt.

Die Abteilung für Frauenheilkunde und gynäkologische Onkologie ist in folgende Einrichtungen gegliedert:

Gynäkologisches Krebszentrum Bonn

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Jedes Jahr erkranken in Deutschland über 30.000 Frauen an einem bösartigen gynäkologischen Tumor. Die operative Therapie bildet häufig den ersten wichtigen Behandlungsschritt.

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Zertifiziertes Brustzentrum

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Das Brustzentrum der Universität Bonn ist eine den modernsten Anforderungen entsprechende Einrichtung zur Diagnostik und Behandlung von Brusterkrankungen aller Art. In einer speziellen Brust-Sprechstunde mit etwa 2500 Patient(inn)en-Kontakten pro Jahr werden gutartige und bösartige Erkrankungen der Brust in Zusammenarbeit mit anderen Fachabteilungen interdisziplinär diagnostiziert und behandelt.

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Gynäkologische Psychosomatik

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Im Rahmen von gynäkologischen Erkrankungen und Problemen während Schwangerschaft, Geburt und der Zeit danach kann es neben körperlichen auch zu psychischen Belastungen oder sogar zu einer behandlungsbedürftigen Störung kommen. Oft fühlen sich Patientinnen und Angehörige überrollt von einer Diagnose und den empfohlenen medizinischen Maßnahmen.

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Gynäkologische Ambulanz

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In der Allgemeinen Gynäkologischen Sprechstunde und in den verschiedenen Spezialsprechstunden werden insgesamt jährlich über 6000 Patientinnen behandelt. Wir versuchen, offene Fragen so schnell wie möglich abzuklären – gemeinsam mit den Spezialisten in den Fachabteilungen und auf dem neuesten Stand der Wissenschaft.

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Onkologische Tagesklinik

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Beim ersten Gespräch findet zunächst eine ausführliche Beratung in ruhiger Atmosphäre statt. Unter Berücksichtung Ihrer Wünsche und Bedürfnisse erstellen wir gemeinsam einen Therapieplan. So bieten wir moderne operative, strahlentherapeutische und systemtherapeutische Therapieverfahren an, die interdisziplinär aufeinander abgestimmt werden

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Dysplasiesprechstunde

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Die Untersuchung im Rahmen der Dysplasiesprechstunde unterscheidet sich zunächst nicht wesentlich von einer normalen gynäkologischen Untersuchung. Nach der Eingangsbesprechung mit Ihnen beginnt die Untersuchung auf dem gynäkologischen Stuhl, jedoch unter mikroskopischer Sicht.

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Ambulantes Operieren

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Dank moderner Operations-, Narkose- und Wundverschlußverfahren können viele Operationen heute ambulant und damit für die Patientin deutlich weniger belastend durchgeführt werden und bieten so eine wichtige Alternative zum stationären Krankenhausaufenthalt.

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Minimalinvasive Chirugie

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In den letzten Jahren haben sich minimalinvasive Operationstechniken fest etabliert und viele konventionelle Operationsverfahren (mit ausgedehnterem Schnitt) verdrängt, die über Jahrzehnte als „Goldstandard“ galten.

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Urogynäkologische Sprechstunde

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Die Urogynäkologie beschäftigt sich mit den Erkrankungen und Veränderungen des Beckenbodens und den daraus entstehenden Symptomen des Genitales, der Harnblase und des Enddarmes. Mit speziellen diagnostischen Verfahren wie zum Beispiel der Urodynamik oder der Introitussonographie können individuelle Therapieoptionen für die einzelne Patientin erstellt werden.

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Die Urogynäkologie mit konservativer und operativer Behandlung der Harninkontinenz und des genitalen Descensus (Senkungszustände von Scheide, Blase und Gebärmutter) stellen einen weiteren Schwerpunkt dar. Auch hier setzen sich ebenfalls zunehmend gewebeschonende Operationsverfahren (Bandeinlage durch TOT oder TVT) durch.

Die Früherkennung, die operative und konservative Behandlung sowie die Nachsorge von Patientinnen mit bösartigen Brusterkrankungen sowie bösartigen gynäkologischen Tumoren (Eierstock, Gebärmutter, Eileiter, äußeres Genitale) gehören zu unseren weiteren Schwerpunkten, die große und weiter zunehmende Zahl der Patientinnen mit diesen Erkrankungen ist u.a. dadurch zu erklären, dass über 40 % aller Krebserkrankungen der Frau den Gynäkoonkologischen Fachbereich betreffen.

Um Diagnostik und Therapie gynäkologischer Tumorpatientinnen auf höchstem Niveau betreiben zu können, wurde von uns, gemeinsam mit den Nachbardisziplinen, das durch die Deutsche Krebsgesellschaft zertifizierte Brustzentrum sowie das ebenfalls zertifizierte gynäkologische Krebszentrum aufgebaut. Aufgrund dieser Struktur ist es uns möglich, jährlich viele tausende Patientengespräche und Behandlungen durchzuführen.

Das Universitätsklinikum Bonn ist seit 2007 zusammen mit dem Universitätsklinikum Köln als Zentrum für integrierte Onkologie (CIO) ein von der Deutschen Krebshilfe gefördertes Comprehensive Cancer Center (CCC). Das CIO, das 2011 und 2014 durch die Deutsche Krebshilfe rezertifiziert wurde, gehört zu den deutschlandweit elf onkologischen Spitzenzentren, die sowohl in der Patientenversorgung als auch in der klinischen, patientenorientierten und Grundlagenforschung Spitzenleistungen anstreben.

Die Universitäts-Frauenklinik Bonn ist Mitglied des CIO, wir sind sehr zuversichtlich, dass durch diese Kooperation zum Wohle unserer Gynäkoonkologischen Patientinnen weitere Verbesserungen in Diagnostik und Therapie erreicht werden.